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5 Dinge über Damenbart in den Wechseljahren, die Frauenärztinnen viel zu selten ansprechen.

Dr. med. Petra Sommer

Gynäkologin & Endokrinologin

Zuletzt aktualisiert vor 3 Tagen

Aus 15 Jahren Sprechstunde — was Frauen ab 50 endlich verstehen sollten, bevor sie sich für die falsche Methode entscheiden.

1. Was in der Lebensmitte mit 
deinem Haarwuchs wirklich passiert.

Was viele meiner Patientinnen erstaunt: Die Härchen, die mit Mitte 50 plötzlich an Kinn und Oberlippe auftauchen, sind keine Frage von Pflege oder Hygiene. Sie sind die direkte Folge einer hormonellen Verschiebung, die in den Wechseljahren bei jeder Frau passiert — bei manchen sichtbar, bei vielen leise.

Wenn der Östrogenspiegel sinkt, verändert sich das Verhältnis zu den Androgenen, die der Körper ohnehin produziert. 

 

Diese werden plötzlich relativ stärker. Manche Haarfollikel im Gesicht reagieren darauf und beginnen zu wachsen, obwohl sie jahrzehntelang ruhig waren. Das ist kein Fehler in deinem Körper. Das ist Biologie.

2. Warum dich das trifft, obwohl du nie einen Damenbart hattest.

In meiner Sprechstunde höre ich oft denselben Satz: Ich verstehe nicht, warum jetzt — ich hatte mein ganzes Leben nichts davon." Das ist genau der Punkt, der die meisten Patientinnen verunsichert: Der Damenbart in der Lebensmitte hat nichts mit Veranlagung zu tun. Er hat mit dem Hormonshift zu tun, der irgendwann zwischen Anfang 40 und Mitte 50 anfängt.

 

Schlafende Follikel werden aktiviert, die ihr Leben lang inaktiv waren. Genau deshalb wachsen Haare an Stellen, an denen Frauen vorher nie welche hatten — Kinn, Oberlippe, manchmal Wangen. Es ist nicht persönlich. Es ist ein biologisches Programm, das niemand vorher anspricht.

3. Was Frauen mir nicht erzählen — und warum das ein Fehler ist.

Wenn ich meine Patientinnen frage, ob sich an ihrer Behaarung etwas verändert hat, schauen viele zuerst weg. Manche tippen es als Nebenbemerkung an, kurz bevor sie aus der Praxis gehen. Eine 56-jährige Patientin sagte mir vor Kurzem: Ich habe das fünf Jahre lang niemandem gesagt. Auch meinem Mann nicht."

 

Das Schweigen ist verständlich — Damenbart ist in dieser Generation noch immer schambelegt. Aber es führt dazu, dass Frauen heimlich Pinzette, Wachs oder Laser ausprobieren, ohne jemals zu erfahren, dass es bessere Wege gibt. Wer offen in der Sprechstunde fragt, bekommt heute andere Antworten als noch vor zehn Jahren.

4. Warum die üblichen Methoden ab 50 schlechter wirken als jemals zuvor.

Viele Frauen kommen zu mir, nachdem sie genau das versucht haben, was vermeintlich funktioniert: Pinzette, Wachs, Studio-Laser. Was ihnen niemand vorher erklärt hat: Mit 50 verändert sich die Haut. Sie wird empfindlicher, regeneriert langsamer, neigt stärker zu Pigmentierung nach Reizungen. Genau das, was Pinzette und Wachs auslösen.

 

Hinzu kommt: Die hormonell entstandenen Härchen sind oft fein und hell, was Laser physikalisch erschwert. Und die Pille, die jüngeren Frauen mit ähnlichen Symptomen verschrieben wird, ist ab Mitte 50 wegen des Risikoprofils kaum noch eine Option. Frauen ab 50 stehen damit oft vor einer Lücke: Was funktioniert, passt nicht zu ihnen. Und was zu ihnen passt, kennt fast niemand.

5. Was ich heute meinen 
Patientinnen empfehle.

Was ich seit einigen Jahren in meiner Sprechstunde anders mache: Ich erkläre meinen Patientinnen, dass es einen pflanzlichen Wirkstoff gibt, der genau am Follikel ansetzt — Cyperus Rotundus. 2014 wurde er in einer klinischen Studie im Aesthetic Surgery Journal direkt mit Alexandrite-Laser verglichen, mit vergleichbarem Ergebnis — ohne Hitze, ohne Eingriff in den Hormonhaushalt, ohne mechanische Reizung der sensibler werdenden Haut.

 

Genau das ist es, was Frauen ab 50 brauchen: Eine Methode, die das Wachstumssignal an der Wurzel beruhigt, statt die Spitze immer wieder neu zu entfernen. Ein Wirkstoff, der die Haut nicht zusätzlich belastet. Und die Geduld, ihm vier bis sechs Wochen Zeit zu geben — was für die meisten Patientinnen das Schwierigste ist.

Welches Produkt ich konkret empfehle

Die deutsche Marke, die ich meinen Patientinnen heute am häufigsten nenne, heißt Elvua. Das Serum basiert auf Cyperus Rotundus und ist kombiniert mit Pflegekomponenten, die die reifere Haut parallel beruhigen — Panthenol, Hyaluron und Ceramide NP. Hormonfrei, parabenfrei, ohne Risiko für Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten.

Die Anwendung ist einfach: zwei Tropfen abends nach der Reinigung, einmassieren, mehr nicht. Die meisten meiner Patientinnen sehen erste Veränderungen nach vier bis sechs Wochen — feinere Härchen, weniger Reizung, längere Abstände zwischen den Anwendungen. 

 

Mit der 90-Tage-Geld-zurück-Garantie ist auch das finanzielle Risiko überschaubar — und gerade für Frauen, die schon viele andere Methoden ohne Erfolg ausprobiert haben, oft der entscheidende Punkt, es überhaupt zu testen.

Elvua Haarwuchshemmendes Serum 30ml

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Über die Redakteurin

Dr. med. Petra Sommer ist Fachärztin für Gynäkologie und Endokrinologin mit Schwerpunkt auf hormonellen Veränderungen in der Lebensmitte. Seit über 15 Jahren begleitet sie Frauen ab 45 in einer Privatpraxis im süddeutschen Raum durch die Wechseljahre.

 

Ihr Schwerpunkt liegt auf den Themen, über die in der klassischen Sprechstunde selten gesprochen wird — von hormonell bedingtem Haarwuchs bis hin zu Hautveränderungen, die viele Frauen jahrelang heimlich tragen.

 

„Die Wechseljahre sind für viele Frauen die Phase, in der sich der Körper am stärksten verändert — und gleichzeitig die, in der ihnen am wenigsten zugehört wird. Genau das wollte ich ändern."

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